Uns geht’s gut auf Vejro

 

Nachdem wir gefühlt das gesamte Umland von Bagenkop mit Bromptons, zu Fuss und Bus erkundet hatten, ließ dann doch endlich der Wind soweit nach, dass wir uns zur nächsten Etappe aufmachen konnten.

Bei strahlend blauem Himmel segelten wir um die Südspitze Langelands (winkten noch dem „Hühnergötterstrand“) und mit Backstagbrise (und modifiziertem Booster) weiter nordwärts an der Ostküste der Insel entlang bis Spodsbjerg.

Die Nacht war mit heftigem Schwell durch drehenden Wind ziemlich unruhig. Auch sonst fanden wir Spodsbjerg nicht so besonders, deswegen waren wir froh, dass uns Wind und Wetter eine Weiterfahrt möglich machten. Zuerst mussten wir den Hauptschifffahrtsweg (sowas ähnliches wie eine Autobahn für große Frachtschiffe) queren. Mit Vollgas und ständiger Kontrolle der großen Pötte machten wir so schnell als möglich auf die andere Seite. Bei einer näheren Begegnung mit zigtausend Bruttoregistertonnen würde unser Goggi wohl nicht so gut abschneiden ;-). Heile drüben angekommen konnten wir nun endlich Segel setzen und los ging sie, die wilde Fahrt! Mit 5 Bft und guten 6,5 kn Fahrt kamen wir rasch an unser Ziel, der Insel Vejro. Ein sehr gepflegter Hafen! Und ein exzellentes Restaurant, in dem wir uns am Abend ein 3-Gang-Menü gönnten.

Und heute morgen: grau, kein Wind, Nieselregen. Also gibt es heute nach den zwei tollen Segeltagen wieder eine Auszeit zum Gammeln, Wäschewaschen, Blogschreiben, Lesen und Spazierengehen. Auch schön, wir haben ja Zeit ;-)!

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2 Gedanken zu „Uns geht’s gut auf Vejro“

  1. Hi ihr Lieben,
    schöne Bilder und tolle Reiseberichte. Die zum Glück NICHT stattgefundene Begegnung mit einem Zig-Tausend-BRT-Pott ist ja etwas, auf das man gerne verzichten kann. Das 3-Gang-Menü jedenfalls klingt sehr lecker und ihr habt es euch verdient! Liebe Grüße aus Monnem!

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